Die junge Star Trek Crew


Gestern habe ich mir auf DVD die beiden Star Trek Kinofilme von J.J. Abrams angesehen, und ich muss sagen, ich bin begeistert.

 

Der Regisseur J.J. Abrams verfolgte mit seinen beiden Machwerken im wesentlichen zwei Ziele: Erstens die Anfänge von Captain Kirk & Co zu erzählen und zweitens, nach eigener Aussage, die Geschwindigkeit der Star Wars Filme in die Star Trek Filme zu übertragen. Nun muss ich sagen, dass ich persönlich sowieso eher der Star Trek Fraktion angehöre. Wie ein guter Freund aus Amsterdam letztens zu mir sagte: "Star Wars ist nichts anderes als Cowboys & Indianer im Weltraum. Star Trek hingegen ist Science Fiction (mit Betonung auf Science)". Und das mag ich.

Aber bei den Abrams-Filmen merkte ich auch, dass ich nichts gegen eine etwas höhere Geschwindigkeit habe. Wie sagte Abrams im Interview? "Die bisherigen Star Trek Filme hatte mehr etwas von einem U-Boot-Krieg." Da hat er nicht ganz unrecht.

Herausgekommen sind die beiden Filme "Star Trek" (2009) und "Star Trek - Into Darkness" (2013), die mir beide äußerst gut gefallen haben, besonders der 2013er "Into Darkness". Ich glaube sogar, mich dazu hinreissen lassen zu können, "Into Darkness" den besten aller Star Trek Filme zu nennen. Das hat mehrere Gründe. Mir gefiel die Story, mir gefielen die Bilder, die Special Effects und die höhere Geschwindigkeit (Action).

Aber insbesondere gefielen mir die schauspielerische Leistung und die Ruhephasen im Film, in denen die Schauspieler zeigen konnten, wie gut sie Charaktere darstellen können. Für kurze Momente hatte das Ganze einen Touch von Kammerspiel, okay... wir wollen nicht übertreiben ..., aber ihr merkt schon, dass ich beeindruckt bin.

Was das Ganze endgültig und unverzichtbar sehenswert machte, waren vor allem die leichte Wiedererkennbarkeit der vertrauten Figuren Kirk, Spock, Scotty, Pille, Zulu, Uhura und Chekov in den jungen Darstellern. Super Casting, muss ich sagen. Gerade bei Dr. Leonard McCoy (Pille) hatte ich das Gefühl, sie hätten DeForest Kelley reinkarniert. Der Blick, die Gestik, die hochgezogene Augenbraue. Perfekt. Außerdem sehenswert: Into Darkness spielt oft im London und San Fransisco des 23. Jahrhunderts, und die Macher scheuten sich nicht, die Stadt, die Autos oder -im Krankenhaus- die Betten, Tragen oder Geräte zu zeigen. Und wie mein Amsterdamer Freund bereits angedeutet hat: Ja, genau so könnte es in zweihundert Jahren aussehen auf den Straßen oder in den Krankenhäusern. Toll!

Und als Sahnehäubchen ist der Humor zu nennen. Während in Into Darkness Montgomery Scott köstlich komisch ist, ist es in Star Trek von 2009 die beginnende Freundschaft zwischen Kirk und McCoy. Als Kirk nicht mitfliegen darf auf einer Mission, hilft ihm McCoy, indem er ihm eine extraterrestrische Krankheitsimpfung in den Hals schießt, weil diese Impfung die Symptome hervorruft, und McCoy daher seinen Patienten doch mit an Bord nehmen darf. Dort werden die Symptome so schlimm, dass McCoy ihm ein Beruhigungsmittel in den Hals schießt, was Kirk sofort ins Koma fallen lässt. Als dieser wieder aufwacht, sind seine Hände tierisch dick angeschwollen. "Eine Nebenwirkung.", so McCoy. "Warte, dagegen habe ich was." Zack - irgendwas in den Hals geschossen. Als Kirk dann Uhura vor einer Gefahr warnen will, kann er das nicht, weil seine Zunge anschwillt. "Oh," so McCoy, "eine Nebenwirkung auf das andere Mittel. Warte, da habe ich was." Zack - wieder irgendwas in den Hals geschossen. "LASS MICH ENDLICH IN RUHE, PILLE!" Ich habe mich echt weggeschrieen.

Wer die Abrams-Filme noch nicht kennt, sollte sie sich unbedingt ausleihen oder zulegen.

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